Installationen

Die drei partizipatorischen Installationen „Syrien, 1001 Frage“,  „Wenn ich an Syrien denke…“  und „Schlüssel ohne Schloss“ sind eigens für die Ausstellung „KunstStoff Syrien“ in 2012 und 2014 von der Künstler_innengruppe wwz realisiert worden. Fragen und Gefühle zu Syrien sind die Themen dieser Arbeiten. Sie bieten dem Publikum die Möglichkeit sich dazu zu äußern und laden zu Kommunikation ein. 

Die Installation „Syrien, 1001 Frage“ ist eine Fragensammlung. Sie besteht aus einer großen Pinnwand, einem Kästchen mit Notizzetteln, einem Kugelschreiber und einer Rolle Klebeband. Das Publikum ist eingeladen Fragen zu Syrien zu stellen und diese auf der Pinnwand zu hinterlassen. Alle Fragen sind erlaubt, Antworten werden keine gegeben. Sie finden sich aber manchmal im Gespräch vor der Pinnwand…

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Bei der Installation „Wenn ich an Syrien denke…“ dagegen geht es um Gefühle. Die Besucher_innen können sich aus Glasbehältern mit verschiedenfarbigen Filzwürfeln, beschriftet mit “…habe ich Hoffnung, – Angst, – Sehnsucht nach Zuhause“ u. ä. einen zur eigenen Gefühlslage passenden Würfel aussuchen und in eine schlanke Glasröhre werfen. So entsteht im Laufe der Veranstaltung ein vielfarbiges Abbild der Befindlichkeiten der Besucher_innen und manchmal – in den Begegnung mit Anderen an dieser Installation – Anknüpfungspunkte für Gesprä
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Die dritte Installation „Schlüssel ohne Schloss“ widmet sich der großen Zahl der Vertriebenen in Syrien. Die Besucher_innen werden animiert auf einer weißlackierten Holztür einen Stempel in Form eines Schlüssels für jedes verlorene Zuhause in Syrien zu hinterlassen. Das jeweilige Jahr des Verlustes des Heimes bestimmt die Farbe des Stempels.

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Die Künstler_innengruppe wwz sind Stefan Walter, Sabe Wunsch und Uta Zwickirsch. „Wenn ich an Syrien denke...“ und „Syrien, 1001 Frage“ waren ihre beiden ersten gemeinsamen Arbeiten.